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Vitamininfusionen, Hipster- Hype oder moderne Anti- Aging Medizin?

Posted on July 10, 2020

In London und New York sprießen sie wie Pilze aus der Erde- sogenannte „Drip-Spas“. Es scheint als würde man fast an jeder Ecke, zumindest in den besseren Bezirken angesagter Metropolen, eine Vitamininfusion bekommen können.

Doch helfen uns diese Vitamininfusionen wirklich dabei jung und gesund zu bleiben? Oder sind sie nur eine weitere Erscheinung der Zeit in einer Welt in welcher wir überflutet werden von Gesundheits- und Beautyprodukten?

Inwieweit Vitamininfusionen einen Anteil am sog „Healthy Lifestyle“ auch in unserer Gesellschaft bekommen kann ich natürlich nicht genau vorhersagen, merke aber das die Begeisterung und Nachfrage bei meinen Patienten ständig wächst.
Dies nicht ohne Grund!

Die sogenannten Vitamininfusionen oder besser Vitalstoffinfusionen haben ihren Ursprung in der Orthomolekularen Medizin, welche bereits seit 1970 in den USA als Therapieform angewandt wird.
Sie basiert auf dem Einsatz von Mikronährstoffen wie essentiellen Aminosäuren, Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien als intravenöse Infusion.

Durch eine orthomolekulare Infusionstherapie stehen unseren Zellen unmittelbar die Vitalstoffe zur Verfügung die sie zum Erhalt ihrer Funktion und zum Schutz unserer DNA benötigen. Die Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft jeder einzelnen Zelle in unserem Körper können also gesteigert werden. Wir fühlen uns fitter und gesünder und Mangelerscheinungen wie Kopfschmerzen und Haarausfall werden gelindert.

Doch wodurch können solche Vitalstoffmängel überhaupt erst entstehen und gibt es diese wirklich?

Die Antwort lautet: Leider ja! Vitalstoffmängel sind auch in unserer Wohlstandsgesellschaft nicht selten. Eine Studie der DGE hat gezeigt, dass die empfohlenen Mindestmenge an Mineralstoffen, Spurenelementen und ungesättigten Fettsäuren im Durchschnitt nicht erreicht wird. Dabei äußern sich Vitamin- und Mineralstoffdefizite durch sehr unspezifische Symptome und werden daher von vielen Hausärzten immer noch nicht erkannt.

Es gibt 4 mögliche Ursachen für einen solchen Vitalstoffmangel:

1.) Steigerung des täglichen Bedarfs.
Unser täglicher Bedarf an wichtigen Vitalstoffen kann durch eine Reihe von Faktoren gesteigert werden. Chronischer Stress, Schlafmangel und Ausdauersport erhöhen den Verbrauch an Vitalstoffen in unseren Zellen und führen somit zu einem gesteigerten Bedarf an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren.

2.) Vermindertes Vorhandensein von Vitalstoffen in Nahrungsmitteln.
Unsere Lebensmittel sind häufig gentechnisch verändert damit sie größer oder intensiver im Geschmack sind. Dabei verlieren sie jedoch ihren Gehalt an ursprünglichen Vitalstoffen. Zudem reicht unsere Zeit in einem stressigen Alltag nicht immer für einen Einkauf im Bio-Supermarkt oder ein gut durchdachtes, nahrhaftes Gericht.

3.) Belastung unseres Körpers durch toxische Umwelteinflüsse.
Luftverschmutzung und Schwermetallbelastete Lebensmittel oder Kosmetika können einen gesundheitsschädigenden Einfluss auf unsere Zellen haben. Auch eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten führt zu einer erhöhten Toxinbelastung gegen die sich unsere Körperzellen besser schützen können wenn sie ausreichend mit Vitalsoffen versorgt sind.

4.) Verminderte Aufnahme im Darm durch eine Schädigung der Darmschleimhaut. Durch eine Fleisch- und Milchproduktreiche Ernährung kommt es zur Schädigung der Darmschleimhaut. Sie wird durchlässiger für bestimmte Toxine und Aminosäuren die eigentlich nicht in unser Blut gelangen sollten und kann gleichzeitig weniger Vitalstoffe aufnehmen. Dies bezeichnet man als „Leaky Gut Syndrom“


Ein Mangel an Vitalstoffen tritt zwar nicht akut auf und durchläuft sehr langsam verschiedene Stadien, hat aber bereits schon sehr früh, bei einer nicht ausreichenden Bedarfsabdeckung, negative Folgen für die Funktionalität der Zellen unseres Immunsystems.

Dies klingt nun alles wie ein Horrorszenario- ganz so schlimm ist es aber nicht. Unser Körper kann sich sehr lange in einem Mangelzustand befinden bevor wir ernsthaft krank werden. Aber warum sollten wir unserem Körper einen solchen Mangelzustand zumuten, wenn wir so einfach wie nie an Vitamine und Mineralien in jeder Form kommen können?

Oft schaffen auch schon hochwertige Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe und enthalten sogar noch viele pflanzliche Wirkstoffe die unsere DNA schützen und die Stressresistenz unserer Zellen erhöhen können. Absolut empfehlenswert!

Infusionen bieten natürlich einen ganz besonders luxuriösen Weg und die wohl wirksamste Form der Aufnahme von Vitalstoffen und Antioxidantien. Die Resorption über den Darm wird umgangen und Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und essentielle Aminosäuren werden unseren Zellen über das Blut auf direktem Wege zur Verfügung gestellt.

Vitalstoffinfusionen sind also beides: Absoluter Trend in der modernen „Healthy- Lifestyle Szene“ und gleichzeitig ein immer größer werdender Teil der zukunftsorientierten „Anti- Aging Medizin“.
 
Wenn Euch diese Thema interessiert oder ihr Fragen an mich habt meldet euch gerne wie immer über meine Emailadresse hello@drjenniferpeters.com

xx Jenni

5 Nicht Ganz So Süsse Nebeneffekte Von Süßigkeiten

Posted on May 20, 2020

Ein kurzer Einstieg für die „Nicht- Foodies“ oder „Nicht-Zucker-Experten“ unter Euch: Als „Zucker“ bezeichnet man süße, kurzkettige Kohlenhydrate wie die Monosaccharide Glukose (Traubenzucker) oder Fruktose (Fruchtzucker) oder auch Disaccharide wie Lactose (Milchzucker). Die nichtsüßen langkettigen Kohlenhydrate bezeichnet man als Polysaccharide, diese findet ihr zum Beispiel in Getreideprodukten, Kartoffeln und Nudeln.

Nun Aber Zum Eigentlich Interessanten: Was Passiert In Unserem Körper Und Mit Unserer Haut, Wenn Wir Regelmäßig Zu Viel Zucker Zu Uns Nehmen?
1.Wenn wir häufig Süssigkeiten oder nicht- süsse, langkettige Kohlenhydraten, wie sie zum Beispiel in Weißbrot und Nudeln vorkommen, zu uns nehmen, kann dies zu einer verminderten Hautelastizität und zu vorzeitiger Faltenbildung führen. Ein hoher Blutzuckerspiegel kann die Reparatur von Kollagenfasern behindern. Dies ist teilweise auf die sogenannten „Advanced Glycation End Products“ oder „AGEs“ zurückzuführen. Sie werden auch als verzuckerte Protein- oder Glukosemoleküle bezeichnet, die sich als Abfallprodukte in Geweben und Blutgefäßen ablagern und Arteriosklerose und sogenannte stille Entzündungen von Gewebe und Zellen verursachen.

2.Auch Fruktose, wie sie vor allem in Obst und Honig vorkommt kann bei regelmäßig hohem Verzehr den Alterungsprozess in unseren Zellen vorantreiben. Fruktose beschleunigt den üblichen Oxidationsprozess- den Stoffwechselvorgang bei dem Sauerstoff zu Energie umgewandelt wird. Hierdurch erhöht sich die Menge an freien Radikalen, die schließlich unsere DNA aber auch Proteine, Bindegewebe und Organe schädigen und damit den Alterungsprozess antizipieren.

3.Raffinierte Kohlenhydrate verursachen einen schnellen Anstieg der Glukose im Blutkreislauf und Ihr fühlt euch für kurze Zeit super fit. Die starke Überzuckerung der roten Blutkörperchen bewirkt jedoch, dass sie früher sterben und weniger Sauerstoff zu Gewebe transportieren. Die Folgen sind dauerhafter Energieverlust und langfristig eine Abnahme eurer Ausdauer.

4.Wenn wir über Jahre hinweg mehr als 6 Teelöffel Zucker pro Tag für Frauen und 9 Teelöffel für Männer, konsumieren erhöht sich das Risiko der Insulinresistenz in unseren Zellen. Dies führt zu Diabetes mellitus Typ 2, eine Erkrankung die dann Gewebe und Organe schädigt. Eine neue Studie zeigte sogar, dass im Laufe der Zeit übermäßiger Glukose- und Fruktoseverbrauch zu Störungen und Kapazitätsverlusten unserer Denk- und Erinnerungsfähigkeit führt.

Anstatt also zu viel Zucker oder raffinierte Kohlenhydrate zu essen, könnt Ihr euch zwischen den Mahlzeiten eiweiß- und ballaststoffreiche Snacks gönnen. Sie helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und geben eurem Körper im Laufe der Zeit mehr Energie. Probiert auch mal natürliche Alternativen zu verarbeitetem Zucker, wie Kokusblütensitup oder Ahornsirup. Sie enthalten zusätzlich noch wertvolle Antioxidantien, die eure Zellen vor freien Radikalen schützen können. Ansonsten einfach mal den Zucker im Café weglassen, auf Cola und Co verzichten und von der süßen Vollmilchschokolade auf Zartbitter- Schoki (mind. 60% Kakaoanteil) umsteigen, die hat nämlich nicht nur einen deutlich höheren Kakao-Anteil, sondern auch viel weniger Zucker.

ADAPTOGENE, DIE SUPERHEROS UNSERER ZELLEN!

Posted on April 08, 2020

Jeder Spricht Über Sie, Doch Kaum Einer Kennt Sie Wirklich. In Zeitschriften Und Im Internet Wird Über Sie Berichtet Und Sie Sind In Den Meisten Guten Nahrungsergänzungsmitteln Enthalten. Sobald In Unseren Zellen Eine Gefährliche Stresssituation Ausgelöst Wird, Sind Sie Sofort Zur Stelle. Doch Was Sind Eigentlich Adaptogene?

Adaptogene sind biologisch aktive Stoffe, die sogenannte Heilpflanzen ausschütten um sich besser an bestimmte „Stresssituationen“ anzupassen. Für eine Pflanze kann dies Klimaveränderungen oder Luftverschmutzung sein, uns Menschen schützen sie vor allem gegen die Auswirkungen von körperlichem oder emotionalem Stress.
Diese biologisch aktiven Pflanzenstoffe schützen uns aber nicht nur, wenn wir einer erhöhten körperlichen Belastung ausgesetzt sind, sie fördern auch unsere geistige Leistungsfähigkeit, vor allem bei stressinduzierter Müdigkeit oder seelischer Beanspruchung. Aufgrund ihres zusätzlichen, stark regenerativen Effekts sind sie auch für die Sportler unter euch sehr interessant. interessant.

Aber Wie Machen Sie Das?
Adaptieren bedeutet sich an etwas anzupassen. Adaptogene regulieren beispielsweise die Ausschüttung bestimmer Hormone und sogenannter Neurotransmitter, Botenstoffe die unseren gesamten Organismus steuern, und schützen somit unsere Zellen und DNA vor Stress in Form von freien Radikalen. Aufgenommen über die Nahrung oder in Form von Infusionen gelangen sie in unseren Blutkreislauf und können hier wahre Wunder bewirken!
In unserem Gehirn regulieren sie die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse und haben so zum Beispiel eine hemmende Wirkung auf die Ausschüttung von Cortisol: dem Stresshormon und Bösewicht Nummer 1 in unserem Blutkreislauf. Cortisol hat verschiedene, schlechte Auswirkungen auf unseren Körper: es wirkt komprimierend auf unsere Immunsystem, hemmt die Fettverbrennung und steigert das Heißhungergefühl.

Adaptogene senken also den Cortisolspiegel in unserem Blut. Dabei erhöhen sie die Konzentration des sogenannten Hitzeschockprotein 70, ein eigener ‚Stresssensor‘ der Zelle, der wiederum andere Proteine und Signalmoleküle aktiviert, welche dann die Ausschüttung von Stickoxid und Cortisol direkt hemmen. Außerdem erhöhen sie die Bereitstellung von ATP – dem Energie-Molekül in jeder einzelnen Zelle, und schützen die Energiekraftwerke unserer Zellen, die Mitochondrien. So machen die Adaptogen-Superhelden uns leistungsfähiger und bewirken gleichzeitig, dass wir durch Verminderung von Stress gesund bleiben.

Ok, Und Wie Kommen Wir Jetzt An Diese Mikro-Superhelden Unserer Zellen?
Adaptogene können in drei Gruppen unterteilt werden: Flavonoide, Polysachcharide und Terpene. Sie kommen in besonders hoher Konzentration in den folgenden Heilpflanzen vor:

Panax Ginseng
Ginseng wächst vor allem in Wald- und Gebirgsregionen in China, Nord-Korea und Sibirien. In der Medizin wird die Wurzel der Ginseng Pflanze verwendet, da diese reich an sogenannten Sarponinen ist. Bei Müdigkeit und Erschöpfungszuständen unterstützt Ginseng die geistige Leistungsfähigkeit und verbessert sogar unser Langzeitgedächtnis. Außerdem stärkt er unser Immunsystem und senkt den Zucker- und Triglycerid-Spiegel (das sind schlechte Fette) in unserem Blut. Vor vielen 100 Jahren war Ginseng nur dem Kaiser und seinen Familienangehörigen vorbehalten, dies lag wahrscheinlich auch daran, das Ginseng eine stimmungsaufhellende Wirkung hat. Als die positiven Auswirkungen der Wurzel erkannt wurden, liessen die Herrscherfamilien auch ihren Soldaten die royale Wurzel zukommen, um deren Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft zu steigern.

Aschwagandha (Schlafbeere)
Die Schlafbeere wird oft als „indischer Ginseng“ bezeichnet und wächst eigentlich überall dort, wo es warm ist: Afrika, Südost Asien und im Mittelmeerraum. Verwendet werden die Beere und ihre Wurzeln, welche verschiedene Alkaloide, wie auch Nikotin, enthalten und den Cortisolspiegel stabilisieren und sogar reduzieren. Aber nicht nur die Ausschüttung unseres Stresshormons wird reguliert, die Schlafbeere hat laut Studien einen möglichen positiven Einfluss auf verschiedene Tumore, hemmt Entzündungen und kann helfen, neurodegenerativen Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer vorzubeugen.

Im Jahr 2012 veröffentlichte eine 57-jährige Frau die Ergebnisse ihrer Selbstmedikation mit Ashwagandha über einen Zeitraum von sechs Monaten. Sie litt unter adrenerger Hyperplasie – einem Krankheitsbild, bei dem es zu einem Überschuss an männlichen Hormonen bei Frauen kommt. Dabei leiden die betroffenen Patienten unter zunehmender Körperbehaarung, einem sehr hohen Cortisol Spiegel und starkem Ausfall von Kopfhaar leiden. Nach dem sie Aschwagandha über den erwähnten Zeitraum von sechs Monaten konsequent eingenommen hatte, reduzierten sich die Stresshormone in ihrem Blut und der Haarausfall ging sichtbar zurück.

Tulsi (Indisches Basilikum, Holy Basil)
Das indische Basilikum ist reich an starke Antioxidantien wie Phenol und Flavonoide, und kann so unsere Zellen vor Strahlung und anderen schädlichen Umwelteinflüssen schützen. In einer klinische Studie an Menschen wurde 2015 gezeigt, das Tulsi die kognitive Aufmerksamkeit und das Reaktionsvermögen verbessert. Dies liegt daran, dass zwei verschiedene Inhaltsstoffe der Power Pflanze unser Neurotransmittersystem im Gehirn positiv beeinflussen. Das Indische Basilikum bekämpft Bakterien und Viren und wirkt positiv gegen Pilze in unserem Organismus. Es unterstützt und verbessert unser Immunsystem und schützt ausserdem unsere Leberzellen. Tulsi gilt in der Glaubensrichtung der Hindu nicht ohne Grund als „heilige Pflanze“.

Rhodiola Rosea (Rosenwurz/ Golden Root)
Das Heilkraut wächst besonders gerne auf Moorböden und an feuchten Klippen in Gebirgsregionen über 2000 Höhenmetern, weshalb es in den Alpen, in Sibirien und in der Arktis zu finden ist. Also mit Vorliebe an Orten, welche nicht gerade für ihre einfachen Überlebensbedingungen bekannt sind. Gerade deshalb ist diese Powerpflanze so interessant für uns Menschen, denn was ist es das ihre Widerstandsfähigkeit ausmacht? Richtig: Der hohe Anteil an Adaptogenen. Inhaltsstoffe der Heilpflanze erhöhen die Konzentration an Serotonin und Dopamin in unserem Gehirn, indem sie die Monoamin-Oxidase (ein Enzym das Serotonin und Dopamin abbaut) hemmen. Dies wirkt sich positiv auf unsere Konzentration und auf das Aufnahme- und Erinnerungsvermögen aus. Bei „Burn-Out“ Patienten mit „Fatigue Syndrom“, also chronischer Müdigkeit, zeigten Studien eine deutliche Besserung der Symptome nach Einnahme von Rosenwurz- Extrakt. Stresssymptome wie Müdigkeit, Erschöpfung und Depressionen können beispielsweise durch Rhodiola positiv beeinflusst werden.

Diese Powerpflanzen und ihre Extrakte helfen uns also, bei erhöhtem körperlichen und emotionalen Stress widerstandsfähiger zu werden und schützen zusätzlich unsere Zellen vor oxidativem Stress. Neurologische Symptome wie Müdigkeit, Konzentrationsverlust und Schlafstörungen werden gelindert und unser Immunsystem gestärkt.

Alle Heilpflanzen die ich Euch hier genannt habe gelten als sicher. Das bedeutet, dass sie nicht mit anderen Medikamenten interagieren und haben keine nachgewiesenen Nebenwirkungen besitzen. Leider findet ihr diese Heilpflanzen nicht bei Rewe und Co. und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht auf heimischen Wochenmärkten. Sie sind aber in Form von Extrakten und Pulvern in Nahrungsergänzungsmittel enthalten, welche ihr in gut ausgestatteten Biomärkten oder im Internet kaufen könnt.

In den Präparaten von YLUMI zum Beispiel sind verschiedenen Adaptogene enthalten. So habt ihr direkt mehrere dieser positiven Heilkräuter in einem Produkt und unterstützt damit eine Marke, welche 100 % vegan, ohne Tierversuche, frei von Schwermetallen, Farb- und Konservierungsstoffen und Pestiziden oder chemischen Süßstoffen ist.
Ich habe sie selber ausprobiert und kann sie zu 100% weiterempfehlen.

Und Falls Ihr Immer Noch Nicht Überzeugt Seid Und Euch Fragt, Warum Wir Nicht Einfach Einen Café Trinken Oder Eine Zigarette Rauchen, Und Den Kurzfristigen Energieschub Und Die Vom Nikotin Stammende Entspannung Genießen …
Ganz einfach:diese kurzweiligen Stimulanzien führen schnell zu einer Abhängigkeit und Toleranz, was bedeutet, dass wir immer mehr davon zu uns nehmen müssen um denselben Effekt zu erzielen. Außerdem haben Nikotin und Koffein starke Nebenwirkungen, welche unserem Herz-Kreislaufsystem schaden, zu hohem Blutdruck und Herzrasen führen können und auch psychische Nebenwirkungen wie Aggressivität und Schlaflosigkeit haben können. Adaptogene haben auch bei Einnahme über einen längerer Zeitraum keine Nebenwirkungen, sind also vollkommen unschädlich. Sie regulieren auf den Stoffwechsel und steigern die Widerstandskraft unserer Zellen, ohne das wir eine Toleranz und Abhängigkeit entwickeln.

Wahre Superhelden also, die nur auf der Bildfläche erscheinen, wenn es irgendwo in unserem Körper eine akute Stressreaktion gibt. Dann sind Batman, Spidie und Co schnell im Einsatz, um unsere Zellen zu beschützen.

Eure Jenni
xxx

DOUBLE TROUBLE – UNREINE HAUT UND FALTEN – AKNE TARDA

Posted on March 14, 2020

„Super, jetzt werde ich nicht einen einzigen Tag in meinem Leben schöne Haut gehabt haben. Gibt es nicht normalerweise ein paar Jahre zwischen Akne und Falten? Meine Akne ist nie weggegangen und heute Morgen habe ich meine erste Falte entdeckt. Hier, schau mal, die Fältchen unter meinen Augen!“So klang die – verständlicherweise – recht frustrierte Aussage meine beste Freundin vor einer Woche.

Pickel Und Unreine Haut Mit Über 30?
Das ist leider keine Seltenheit. Ursachen hierfür können hormonelle Veränderungen oder auch eine genetisch bedingt verstärkte Aktivität der Talgdrüsen sein, eine falsche Ernährung, Stress, zu oft ins Gesicht-fassen … oder fassen lassen, wenn man ein kleines Kind hat. Hormonelle Ursachen sind ein wenig leichter zu beeinflussen, aber oft nur vorübergehend, zum Beispiel während oder nach einer Schwangerschaft oder durch das Absetzten der Pille. Generell ist es übrigens immer gut beim Gynäkologen auch ab und an den Hormonhaushalt checken zu lassen, wenn man dauerhaft Probleme mit der Haut hat.

Bei Akne Tarda kommt es zu Pickeln, Pusteln und glänzender, unreiner Haut – obwohl die Pubertät schon längst vorbei ist. Die Entzündungen treten bei dieser Form der später im Leben auftretenden Akne vor allem im seitlichen Wangenbereich, um die Mundpartie herum und am Kinn auf, während bei der jugendlichen Akne eher die T-Zone betroffen ist. Das Propionibakterium Acnes ist zwar ein fester Bestandteil unserer natürlichen Hautflora, aber bei einem Ungleichgewicht dieser Flora auch an der Entstehung der Akne Tarda beteiligt.

Trotzdem solltet ihr nun nicht wieder anfangen die Haut radikal mit aggressiven Reinigungsprodukten wie Clerasil und Co zu desinfizieren, da dies die Haut noch stärker austrocknet als noch in der Pubertät und das Problem gerne auch einmal verschlimmert. Denn wenn die Haut zu trocken ist, stimuliert dies wiederum eine verstärke Talgproduktion und führt zu einem nie endenden Teufelskreis, der durch die Verwendung reichhaltiger Anti-Aging Cremes, welche den Trockenheitsfältchen entgegen wirken sollen, nur verschlimmert wird.

Und Jetzt?
Zuerst solltet ihr auf klassische Anti-Pickel-Wirkstoffe wie Benzoylperoxid wenn möglich verzichten, denn diese bleichen die Haut und trocknen sie weiter aus. Auch alkoholhaltige Reinigungstonics oder Make-up-Entferner sollten aus eurem Beauty Sortiment verschwinden. Kakaobutter und Weizenkeim- Öl sind komedogene Öle, das bedeutet sie verstopfen ab einer gewissen Konzentration die Poren und führen somit zur Entstehung von Pickeln. Daher immer genau darauf achten, welche Produkte ihr verwendet!

Am besten ist eine smarte und gleichzeitig simple Skincare Routine, die zwar die Haut von unnötigem Talg und Öl befreit, sie aber nicht austrocknet und die Zellen dabei bis in die Tiefen durchfeuchtet ohne die Poren zu verstopfen. Es ist wichtig, dass ihr abends immer drauf achtet eure Haut mit einem milden Reinigungsschaum von Make-Up, Schmutz und den überschüssigen Talg zu befreien und dadurch eure Haut wieder atmen zu lassen.

Zwei Mal die Woche solltet ihr diesen Reinigungsschritt durch ein mildes Peeling ergänzen, welches trockene Hautschüppchen sanft abträgt. Somit beugt ihr nicht nur Unreinheiten vor, sondern bewirkt auch einen gleichmäßigeren Hautton und eine Verkleinerung der Poren. Anschließend sollte ein hochwertiges Hyaluronserum aufgetragen werden, welches die Haut optimal durchfeuchtet. Achtet bei der Wahl dieses Serums bitte unbedingt darauf, dass es sowohl lang- als auch kurzekettige Hyaluronsäuremoleküle enthält. Denn nur dann können auch wirklich alle Hautschichten mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden.

Als Abschlusspflege solltet ihr eine leichte 24h Creme auftragen, welche eure Haut schützt, pflegt und mit wertvollen Antioxidantien versorgt. Bitte achtet darauf, dass ihr abends eine Creme verwendet, welche keinen SPF enthält, da dieser meistens chemisch ist. Chemische Sonnenfilter zerstören die aktiven Substanzen in den Produkten, außerdem braucht ihr nachts keinen Sonnenschutz und eure Haut dementsprechend auch nicht mit chemischen Stoffen belasten.

Generell sinnvoll ist es, sich bei Akne Tarda regelmäßigen kosmetischen Behandlungen zu unterziehen, welche zusätzlich helfen die Haut zu reinigen und mit wertvollen Inhaltsstoffen zu versorgen, damit sie schnellst möglich wieder gesund wird und ihr euch wohl fühlt. Hierbei finde ich besonders eine Diamant Mirkodermabrasion mit anschließender Ausreinigung und einer Clay und zB. Aloe Vera Maske hilfreich.

Wenn ihr noch Fragen habt schreibt mir gerne.

Eure Jenni
xxx

Happy Hair

Posted on January 02, 2020

Wer Von Euch Wünscht Sich Das Nicht? Gesundes Volles Haar Und Am Liebsten Lang…Und Natürlich Ohne Spliss!

Die Realität sieht leider anders aus. Die Spitzen werden irgendwann brüchig, meistens sobald unsere Haare mehr als Schulterlang sind. Außerdem gibt es immer wieder Phasen, in denen wir besonders viele unserer geliebten Haare verlieren.

Aber Was Ist Eigentlich Haarausfall Und Woher Kommt Er?
Erst wenn mehr als 100 Haare am Tag ausfallen spricht man von Haarausfall oder auch Effluvium Capillorum. Im schlimmsten Fall, kann es sogar zu sichtbar ausgedünnten Haaren und kahlen Stellen kommen, das nennt man dann Alopezie. Aber jetzt keine Panik, ein paar Haare in der Bürste oder auf dem schwarzen Abendkleid sind zwar nervig, aber ein gewisses Maß an täglichem Haarausfall ist ganz normal. Außerdem wachsen unsere Haare ständig nach.

Das Haarwachstum Verläuft In Drei Phasen:
In der ersten Phase, nämlich der Wachstumsphase, kommt es zunächst zur Neubildung einer Haarwurzel. Diese wird mit Nährstoffen aus dem Blut versorgt und wächst über einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren zu einem schönen, langen Haar heran. Während dieser Zeit sind die Haarwurzelzellen allerdings besonders anfällig für Störungen, beispielsweise einem Nährstoffmangel. Aber auch eine schlechte Blutzirkulation in der Kopfhaut können ihr zusetzen und das Wachstum hindern. Nach einem langen Leben folgt die zwei bis drei wöchige Übergangsphase, in der sich die Zellen nun nicht mehr teilen und das Haar aufhört, länger zu werden. Gefolgt wird die Übergangsphase von der Ruhephase, welche etwa drei Monate andauert. Nach der Ruhephase fällt das geliebte Haar aus und der Zyklus beginnt erneut.

Nun wisst ihr, dass unsere Haare in der Wachstumsphase auf bestimmte Faktoren sehr empfindlich reagieren können. Besonders im Fokus steht dabei eine schlechte Nährstoffversorgung. Diese kann zwei Gründe haben, wobei auch ein Kombination aus beiden möglich ist:

Eine Ernährung, bei der wir nicht ausreichend Nährstoffe zu uns nehmen oder
Eine schlechte Blutversorgung der Haarwurzeln

Aber es gibt noch eine weiteren Grund, wieso Haare verfrüht ausfallen. Dieser ist zugleich der am häufigsten auftretende: der genetisch bedingte Haarausfall, auch Androgenetische Alopezie genant. Diese Form tritt sowohl bei Männern als auch bei Frauen auf, wobei Männer häufiger davon betroffen sind.
Hierbei besitzen die Haarfollikel eine höhere Anzahl an Rezeptoren, an welche Testosteron und Dihydrotestosteron andocken können. Dihydrotestosteron bewirkt eine Verkürzung der Wachstumsphase der Haare, wodurch es zu einem verfrühten ‚Tod‘ des Haares kommt und es schneller ausfällt.
Um Haarausfall effektiv vorzubeugen und zu bekämpfen, gibt es also drei wichtige Angriffspunkte die ihr jetzt alle kennt: eine gesunde und vor allem Nährstoffreiche Ernährung, die Stimulation der Blutversorgung und die Hemmung von Dihydrotestosteron. Die beste Strategie ist natürlich alle drei zu kombinieren 😉

Fangen Wir Mal Mit Der Grundlage Für Gesundes Haarwachstum An, Den Nährstoffen
Damit unser Haar wachsen kann, benötigen wir einen guten Mineralienhaushalt. Kalzium und Magnesium sind hier besonders wichtig. Ein Kalziummangel ist in unserer Gesellschaft sehr selten, da wir sowieso schon zu viele Milchprodukte zu uns nehmen. Magnesiummangel jedoch ist sehr häufig und tritt vor allem unter Belastungssituationen und Stress auf. Darum würde ich euch raten, in solchen Situationen präventiv oder auch aktiv, wenn der Haarausfall bereits begonnen hat, unbedingt Magnesium einzunehmen. Besonders reich an Magnesium sind Vollkornprodukte, Leinsamen, Himbeeren und Bananen. Als Nahrungrgänzungsmittel solltet ihr darauf achten, dass ihr Magnesium-Aspartat oder Magnesium-Citrat in der Apotheke kauft, da dies für den Körper besser bioverfügbar ist. Sprich, es ist der im Körper vorkommenden Form ähnlicher und kann dadurch besser resorbiert werden. Die Spurenelemente Selen, Zink, Eisen und Jod unterstützen zusätzlich das Haarwachstum und beugen Haarausfall vor. Selen findet ihr vor allem in Nüssen, Jod, in Algen und Fisch, während Haferflocken und Hülsenfrüchte besonders reich an Zink sind. Zink spielt hier eine ganz besonders wichtige Rolle, da es an der Bildung von Keratin beteiligt ist, dem Hauptbestandteil von Haut, Haaren und Nägeln.

Kleiner Tipp: Statt mit Natriumchlorid (Kochsalz) aus dem Supermarkt zu kochen, verwendet lieber Ursteinsalz. Es ist kaum teurer und enthält alle wichtigen Mineralien und Spurenelemente die ihr braucht – nicht wie Natriumchlorid: Nur Natrium und Chlorid 😉 Andere wichtige Nährstoffe die unbedingt in eurer Ernährung auftauchen sollten sind: Niacin, Vitamin B6 und B12, Folsäure, Biotin, und die Vitamine A,C und E sowie Omega-3 Fettsäuren und Aminosäuren. Dunkelgrünes Blattgemüse ist zum Beispiel reich an Eisen, Vitamin C und Folsäure, welche für die Zellerneuerung und das Haarwachstum von großer Bedeutung sind. Champignons enthalten viele wertvolle Aminosäuren, die Vitamin B, D, E und K sowie Eisen und Zink.

In einem separaten Blog-Post werde ich euch noch genauer erklären warum besonders Aminosäuren, Vitamine und Mineralien so wichtig für ein gesundes Haarwachstum sind und sogar bei einer ausgeprägten Alopezie den Haarausfall stoppen können. Ok soweit zum anstrengendsten Teil unserer Anti-Haarausfall Strategie!

Nun Zur Blutversorgung
Einen durchblutungsfördernden Effekt auf die Kopfhaut haben Shampoos mit Gingko Extrakt und Koffein, diese können das Haarwachstum zwar positiv beeinflussen, den Haarausfall jedoch nicht stoppen. Inhaltsstoffe wie Argan- oder Rizinusöl enthalten viel Vitamin E und stärken die Haarwurzeln. Gleichzeitig schützen und pflegen sie das Haar. Der unter dem Handelsnamen Regain bekannte Wirkstoff Minoxidil begünstigt die Durchblutung der Kopfhaut indem er die Gefässe weitet. Somit werden die Haarwurzeln anschließend besser mit Nährstoffen versorgt und das Haarwachstum angeregt. Allerdings ist die gefäßerweiternde Wirkung leider nicht nur auf die Kopfhaut beschränkt sondern kann auch sämtliche andere Gefäße unseres Körpers betreffen. Daher Vorsicht bei Herzerkrankungen und niedrigem Blutdruck.

Und Letztendlich Die Hemmung Des Lästigen DHTs
DHT, oder Dihydrotestosteron, ist die aktive Form vom Testosteron. Da DHT das Wachstum unserer Haare nachweislich verkürzt, gibt es eine Reihe von Medikamenten, welche die Umwandlung von Testosteron zum aktiven DHT blockieren und somit positiv auf das Haarwachstum einwirken. Ein solches, sehr wirksames Medikament ist zum Beispiel Propecia mit dem Wirkstoff Finasterid. Dies ist in Deutschland jedoch nicht umsonst verschreibungspflichtig, denn es können schon ab einer Dosis von 1 mg täglich Nebenwirkungen wie Potenzprobleme und Sehstörungen auftreten. Diese können leider auch nach dem Absetzen bestehen bleiben, weshalb ich meinen Patienten nur bei wirklich starkem Leidensdruck Finasterid verschreibe.

Am Ende Möchte Ich Euch Noch Eine Wahre Wunderwaffe Und Vielleicht Sogar Ein Echtes „Beauty-Secret“ Gegen Haarausfall Vorstellen: Basilikum!
Ja, wirklich! Nur leider nicht in Form von Tomate-Mozzarella, sondern als Basilikum-Extrakt Rezilin.
Auf die Kopfhaut aufgetragen, hemmen die Wirkstoffe des Basilikum-Extrakts die Umwandlung von Testosteron in DHT – also genau wie Finasterid, nur eben ohne Nebenwirkungen! Die Haare können ungehemmt wachsen. Besonders wirksam ist der Extrakt bei Frauen in den Wechseljahren, wenn der Testosteronspiegel steigt.
Hoffentlich konnte ich euch ein wenig weiterhelfen bei diesem komplexen Thema 😉
Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt mir einfach unter hello@drjenniferpeters.com

Eure Jenni
xxx

My First Botox

Posted on November 19, 2019

Wann ist eigentlich der beste Zeitpunkt um mit Botox anzufangen? Wann ist man noch zu jung oder vielleicht sogar schon zu alt für eine erfolgreiche Behandlung mit dem Neurotransmitterhemmer?

Bei der Frage nach dem perfekten Alter für eine Behandlung mit Botox, geht es gar nicht so sehr um das eigentliche Alter, sondern um den Zustand der Haut und natürlich die Tiefe der Falten.

Botulinumtoxin entspannt die mimische Muskulatur im Gesicht und beugt somit der Entstehung einer ungeliebten Zornesfalte oder Querfalten auf der Stirn vor. Botox ist also ein präventiv wirkendes Medikament.

Bedeutet dies, dass man lieber früher als später mit Botox anfangen sollte?

Ja, denn mit den Falten ist es so: Sind sie erstmal tief eingegraben, also wenn das Bindegewebe bereits mit der Muskulatur verwachsen ist, wird es schwierig sie komplett wieder los zu werden. Ob eine Falte am Muskel verwachsen ist erkennt Ihr daran, dass sie im Ruhezustand, also wenn der Muskel entspannt ist, bestehen bleibt. Dann benötigt man eine höhere Dosis und vielleicht wird sogar eine zusätzliche Unterspritzung der Falte mit Hyaluronsäure notwendig.

Es ist also besser etwas früher zu beginnen und dafür kontinuierlich, also circa alle 4-5 Monate, eine geringere Dosis zu verwenden.

Trotzdem empfehle ich keine rein präventive Botox Behandlung. Wenn Ihr noch gar keine Falten habt, freut Euch über eure Jugend und Schönheit ;) Der beste Zeitpunkt ist ganz klar dann, wenn eine oder mehrere Falten im Ruhezustand anfangen aufzufallen und Euch stören. Dies kann bei einigen schon mit Mitte zwanzig der Fall sein und bei anderen Glückspilzen erst mit Mitte dreißig oder sogar noch später.

Wichtig ist bei rein ästhetischen Eingriffen immer, dass Euch etwas wirklich stört, also ein gewisser Leidensdruck besteht, bevor ihr Euch behandeln lasst. Tut es nicht aus genereller Angst vor dem „Älterwerden“ oder weil es die beste Freundin macht und irgendwie immer frisch und gut aussieht.

Die Entscheidung für einen ästhetischen Eingriff - sei es auch so etwas harmloses wie Botox - ist immer etwas sehr individuelles und persönliches und Ihr solltet mindestens zwei Wochen über diese Entscheidung schlafen!

Denn so viel Zeit braucht Ihr auch einen guten Arzt zu finden, der diese Behandlungen nicht nur häufig macht, sondern auch auf Eure Wünsche und Ängste eingeht und sich beim ersten Gespräch genügend Zeit für Euch nimmt.

Ich selber habe übrigens vor einigen Jahren mit Botox angefangen, kurz nach meinem 29ten Geburtstag. Irgendwann haben mich meine feinen Querfalten auf der Stirn einfach gestört und ich habe eine ehemalige Kollegin gebeten meine Stirn mit Botox zu behandeln. Innerhalb von 15 Sekunden verabreichte sie mir - gut gemeint - mit einigen Piksen eine sehr große Menge … und drei Tage später war meine Stirn wie eingefroren, meine Augenbrauen standen tief und ich konnte wirklich keinen einzigen Muskel meiner Stirn mehr bewegen. Das war natürlich nicht was ich wollte, also fragte ich sechs Monate später, als die Wirkung verschwunden war, einen anderen Kollegen ob er meine Stirnfalten behandeln könne. Diesmal führte es dazu, dass meine Augenbrauen völlig asymmetrisch waren … Seitdem mache ich es lieber selbst ;)

Was ich Euch eigentlich damit sagen möchte ist: es gibt natürlich ein paar Nebenwirkungen wie vorübergehende Kopfschmerzen oder ein Hämatom, gegen die der Arzt erstmal nicht viel machen kann. Wenn Ihr aber unzufrieden mit dem Ergebnis seid, zum Beispiel aufgrund von Asymmetrien oder Brauentiefstand, sollte der behandelnde Arzt oder Ärztin sich immer die Zeit für eine Korrektur nehmen. Denn das ist fast immer möglich und sollte auch nicht berechnet werden.

Das Wichtigste ist, dass Ihr Euch nach der Behandlung bei einem Schönheitsmediziner oder Dermatologen besser fühlt als vorher. Wenn ihr Fragen zu diesem Thema habt schreibt uns gerne eine Mai!


xxx, Jenni