Was ist ein Fadenlifting?
Beim Fadenlifting werden feine, resorbierbare Fäden unter die Haut eingebracht. Sie heben erschlafftes Gewebe sanft an und definieren Konturen neu — ohne Operation, ohne Schnitte. Zusätzlich regen die Fäden die hauteigene Kollagenbildung an, sodass der Effekt über das reine Anheben hinausgeht. Die kollagenstimulierende Wirkung resorbierbarer Fäden wird in der ästhetischen Forschung seit einigen Jahren untersucht.
In meiner Praxis in Düsseldorf-Oberkassel verwende ich ausschließlich resorbierbare PDO-Fäden, die der Körper nach einigen Monaten vollständig abbaut. Eine Behandlung dauert je nach Umfang etwa 45 bis 60 Minuten und wird in lokaler Betäubung durchgeführt.
Ein Fadenlifting ist ein minimalinvasives Verfahren — es kann ein operatives Facelift nicht ersetzen, aber bei beginnendem Konturverlust eine sanfte Alternative sein.
„Ein Fadenlifting setze ich dort ein, wo Konturen an Halt verlieren — nicht um ein Gesicht zu verändern, sondern um es natürlich wirken zu lassen. Was in Ihrem Fall wirklich trägt, bespreche ich offen und ohne Druck.” — Dr. Jennifer Peters
Für wen ist ein Fadenlifting geeignet?
Das Fadenlifting eignet sich vor allem bei beginnender bis moderater Erschlaffung. Sinnvoll kann es sein bei:
- nachlassender Spannkraft an Wangen und Kinnlinie
- beginnenden Hängebäckchen
- erschlaffter Haut am Hals
- abgesunkenen Augenbrauen
Bei stark erschlaffter Haut ist ein operatives Verfahren oft die geeignetere Wahl — was in Ihrem Fall realistisch ist, ordne ich ehrlich in der Beratung ein.
Behandlungsregionen
- Wangen — Anheben abgesunkener Wangenpartien
- Kinnlinie & Hängebäckchen — Definition der Kontur
- Hals — sanfte Straffung erschlaffter Haut
- Augenbrauen — dezentes Anheben der Braue
Wie läuft ein Fadenlifting ab?
- Beratung & Analyse Wir besprechen Ihr Anliegen, ich beurteile Haut und Konturen und empfehle, ob und wie ein Fadenlifting sinnvoll ist.
- Lokale Betäubung Die Behandlungsregion wird örtlich betäubt, sodass die Behandlung gut tolerierbar ist.
- Die Behandlung Die resorbierbaren Fäden werden über feine Kanülen eingebracht und das Gewebe sanft angehoben. Die Behandlung dauert je nach Umfang 45 bis 60 Minuten.
- Nachsorge Schwellungen oder ein Spannungsgefühl in den ersten Tagen sind normal. Sie erhalten klare Verhaltenshinweise für die Erholungsphase.
Welche Fäden — und wie lange hält das Ergebnis?
Es kommen ausschließlich resorbierbare PDO-Fäden zum Einsatz. Sie werden vom Körper innerhalb einiger Monate abgebaut — es verbleibt kein dauerhaftes Fremdmaterial. Das straffende Ergebnis hält in der Regel 12 bis 18 Monate, weil die Fäden parallel die Kollagenbildung anregen. Danach lässt sich die Behandlung wiederholen.
Fadenlifting im Vergleich
| Fadenlifting | Hyaluron-Filler | Operatives Facelift | |
|---|---|---|---|
| Ziel | Konturen straffen/anheben | Volumen ausgleichen | deutliche, dauerhafte Straffung |
| Eingriff | minimalinvasiv | minimalinvasiv | Operation |
| Geeignet bei | beginnender Erschlaffung | Volumenverlust | ausgeprägter Erschlaffung |
Welche Risiken hat ein Fadenlifting?
In den ersten Tagen nach einem Fadenlifting sind leichte Schwellungen, kleine Hämatome oder ein Spannungs- und Druckgefühl normal — sie klingen in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst ab. Wie bei jedem minimalinvasiven Eingriff sind seltenere Reaktionen möglich: etwa Entzündungen an den Einstichstellen, sichtbare oder tastbare Fadenanteile oder kleine Unregelmäßigkeiten der Kontur, die sich meist mit der Zeit angleichen. Auf Sport, Sauna, Solarium und intensive Mimik sollten Sie einige Tage verzichten; auf die Behandlungsregion sollte in dieser Zeit möglichst wenig Druck ausgeübt werden. Sie erhalten von mir klare Verhaltenshinweise für die Erholungsphase. Voraussetzung für ein sicheres, natürlich wirkendes Ergebnis ist die ärztliche Durchführung mit genauer Kenntnis der Gesichtsanatomie — deshalb führe ich jede Behandlung persönlich durch. Ob ein Fadenlifting für Sie infrage kommt, prüfe ich vorab im persönlichen Gespräch.