Was ist die Zornesfalte?
Die Zornesfalte ist die senkrechte Falte — oft sind es auch zwei — zwischen den Augenbrauen, direkt über der Nasenwurzel. Fachlich heißt sie Glabellafalte, umgangssprachlich auch „Stirnzornesfalte“ oder, wegen ihrer Form, „Elferfalte“.
Sie zählt zu den Mimikfalten und kann dem Gesicht einen strengen, ärgerlichen oder angespannten Ausdruck geben — auch dann, wenn man entspannt und freundlich gestimmt ist. Diese Diskrepanz zwischen Ausdruck und Empfinden ist es, die viele Menschen als störend wahrnehmen.
Die Zornesfalte ist kein Makel. Ob Sie etwas an ihr verändern möchten, ist allein Ihre persönliche Entscheidung — und genau so gehe ich das Thema in der Beratung an.
Wie die Zornesfalte entsteht — die Ursachen
Die Zornesfalte ist in erster Linie eine Mimikfalte:
- Mimik. Der Muskel zwischen den Augenbrauen (Musculus corrugator supercilii) zieht sie bei jedem Stirnrunzeln, Konzentrieren oder Blinzeln gegen helles Licht zusammen. Über die Jahre hinterlässt diese wiederholte Bewegung eine Linie.
- Natürliche Hautalterung. Mit der Zeit bildet die Haut weniger Kollagen und verliert an Spannkraft — die Falte prägt sich leichter ein.
- Vom dynamischen zum statischen Stadium. Was zunächst nur in Bewegung sichtbar ist, kann sich allmählich dauerhaft eingraben.
- Lebensstil. UV-Strahlung, Rauchen, wenig Schlaf und Stress beschleunigen den Prozess.
Auch das Alter, ab dem die Zornesfalte auffällt, ist sehr unterschiedlich — manche bemerken sie schon Anfang 30, andere deutlich später. Veranlagung und wie ausgeprägt die eigene Mimik ist, spielen dabei die größte Rolle.