Was ist eine PRP-Behandlung?
Eine PRP-Behandlung ist ein regeneratives Verfahren der ästhetischen Medizin, bei dem körpereigenes, plättchenreiches Plasma aus dem eigenen Blut gewonnen und in die Haut eingebracht wird. PRP steht für „platelet rich plasma”. In meiner Praxis in Düsseldorf-Oberkassel setze ich dieses Plasma in Form des ACP Medical-Needlings ein — ACP bezeichnet dabei das hochkonzentrierte, aufbereitete Eigenplasma.
Aus den Thrombozyten im Blut stammen körpereigene Signalmoleküle, sogenannte Wachstumsfaktoren. Regenerative Verfahren dieser Art werden in der dermatologischen Forschung seit einigen Jahren untersucht.
Wichtig zu wissen — PRP ist kein Filler. Die Behandlung schafft kein Volumen und verändert Ihre Gesichtszüge nicht, sondern arbeitet an der Beschaffenheit der Haut selbst.
„Mich überzeugt an der PRP-Behandlung, dass sie ohne jeden Fremdstoff auskommt — wir arbeiten ausschließlich mit dem, was Ihr Körper selbst mitbringt.” — Dr. Jennifer Peters
Wie läuft das ACP Medical-Needling ab?
- Beratung & Hautanalyse Wir besprechen Ihre Ziele, ich beurteile Ihre Haut und prüfe anhand Ihrer Krankengeschichte, ob etwas gegen die Behandlung spricht.
- Blutentnahme Ich entnehme eine kleine Menge Blut — vergleichbar mit einer üblichen Blutabnahme.
- Aufbereitung In einem Zentrifugationsverfahren wird daraus das hochkonzentrierte, plättchenreiche Plasma gewonnen.
- Betäubung Eine stark wirksame Betäubungscreme wirkt etwa 20 bis 30 Minuten ein, damit die Behandlung möglichst schmerzarm ist.
- Medical-Needling Über feine Nadelreize bringe ich das Plasma bis in eine Tiefe von etwa drei Millimetern in die Haut ein.
- Die Serie In der Regel bespreche ich eine Serie von etwa drei Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen.
Für wen eignet sich die PRP-Behandlung?
Mit den Jahren verlangsamt sich die Zellerneuerung der Haut — sie wirkt fahler, verliert an Spannkraft und feine Linien treten deutlicher hervor. Die PRP-Behandlung setzt an der hauteigenen Regeneration an und kommt dabei ohne Fremdstoffe aus. Das macht sie besonders für Patient*innen interessant, die bewusst eine Behandlung ausschließlich mit körpereigenen Bestandteilen wünschen.
Die Behandlung kann sinnvoll sein bei:
- feinen Fältchen und beginnendem Spannkraftverlust
- müder, fahler Haut und ungleichmäßiger Hautstruktur
- dem Wunsch nach einer Behandlung ohne Fremdstoffe
- ergänzend zu anderen regenerativen Verfahren
Nicht für jede*n geeignet: Weil mit Ihrem eigenen Blut gearbeitet wird, sind Blutbild, Gerinnung und Ihre aktuelle Medikation entscheidend. Bei Blutgerinnungsstörungen, verminderter Thrombozytenzahl, bestimmten Bluterkrankungen, aktiven Tumorerkrankungen, akuten Infektionen sowie in Schwangerschaft und Stillzeit führe ich die Behandlung nicht durch. Auch blutverdünnende Medikamente können dagegensprechen — bitte setzen Sie diese niemals eigenmächtig ab, sondern sprechen Sie mich darauf an.
PRP, Polynukleotide oder Mesotherapie?
| PRP / Eigenblut | Polynukleotide | Mesotherapie | |
|---|---|---|---|
| Wirkstoff | körpereigenes Plasma | hochgereinigte DNA-Bausteine | Hyaluron, Vitamine, Aminosäuren |
| Herkunft | aus Ihrem eigenen Blut | fertiges Präparat | fertiger Wirkstoff-Cocktail |
| Einbringung | Medical-Needling, flächig | gezielte Injektion | Mikro-Injektionen |
| Ziel | Hautstruktur & Regeneration | Hautqualität & Regeneration | Feuchtigkeit & Teint |
Alle drei Verfahren schaffen kein Volumen — dafür sind Filler zuständig. Häufig ergänzen sie sich sinnvoll. Welches Vorgehen für Sie passt, bespreche ich individuell nach einer Hautanalyse.
Wann sieht man Ergebnisse — und wie lange halten sie?
Die PRP-Behandlung wirkt nicht von heute auf morgen. Viele Patient*innen berichten bereits wenige Tage nach der Behandlung von einem seidigeren Hautgefühl. Da das Verfahren auf die hauteigene Regeneration setzt, entwickelt sich das Ergebnis jedoch schrittweise über mehrere Wochen — meist am deutlichsten nach Abschluss der Behandlungsserie.
Wie ausgeprägt und wie lange das Ergebnis sichtbar bleibt, ist individuell verschieden und hängt von Hautzustand, Alter und Lebensstil ab. Ein bestimmtes Ergebnis lässt sich nicht garantieren. In Ihrem Beratungsgespräch ordne ich ehrlich ein, was in Ihrem Fall realistisch erreichbar ist.
Welche Nebenwirkungen hat die PRP-Behandlung?
Nach dem Medical-Needling ist die Haut in der Regel etwa ein bis zwei Tage gerötet. Kurzfristig können eine leichte Schwellung, ein Spannungsgefühl oder kleine Hämatome an der Einstichstelle der Blutentnahme auftreten; diese Reaktionen klingen üblicherweise innerhalb weniger Tage ab.
Wegen des Risikos von Pigmentveränderungen sollten Sie starke UV-Strahlung eine Woche vor und zwei Wochen nach der Behandlung meiden. Wie bei jedem Verfahren, bei dem die Hautbarriere eröffnet wird, besteht grundsätzlich ein geringes Infektionsrisiko — deshalb arbeite ich unter hygienisch kontrollierten Bedingungen. Vor der Behandlung bespreche ich mit Ihnen alle möglichen Reaktionen sowie die Verhaltenshinweise für die Zeit danach.
Ihre Behandlung bei Dr. Jennifer Peters
Jede PRP-Behandlung in meiner Praxis führe ich persönlich durch — von der Blutentnahme über die Aufbereitung bis zum Needling. Mein Anspruch ist eine ästhetische Medizin, die natürlich wirkt: keine Veränderung Ihres Gesichts, sondern eine frische, gut erholte Version davon.
Nach Medizinstudium und Promotion an der Universität Mainz habe ich mich ab 2015 auf ästhetische Medizin spezialisiert — unter anderem in einer Düsseldorfer Privatklinik für ästhetische Dermatologie sowie in der renommierten Praxis von Dr. Barbara Sturm. 2019 habe ich meine eigene Privatpraxis im „Lila Haus” in Düsseldorf-Oberkassel eröffnet.
- Studium der Humanmedizin & Promotion, Universität Mainz
- Seit 2015 auf ästhetische Medizin spezialisiert
- Ärztliche Leitung einer internationalen Botulinumtoxin-Zulassungsstudie
Mehr über Dr. Jennifer Peters →
Diese Hinweise sind allgemeiner Natur und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.